Konkrete Anwendungsfälle für non-lineare Lerninhalte:

  • Auswahlmöglichkeiten für Lerninhalte z.B. "Schau dir eins von den drei verfügbaren Decks an. Wähle aus, wofür du dich am meisten interessierst."

  • Non-lineares Storytelling auf Umfragebasis z.B. "Wähle deinen Weg durch die Geschichte und beantworte die Fragen deinen Sichtweisen entsprechend."

Non-lineare Strukturen können Sie mithilfe von Empfehlungen erstellen. Wie Sie Empfehlungen zu Decks hinzufügen finden Sie im Artikel: Wie füge ich Empfehlungen zu Decks hinzu?

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie bestmöglich non-lineare Inhaltsführungen aufbauen und welche Möglichkeiten Sie dazu haben.

Interessensbasierte Auswahlmöglichkeiten

Möchten Sie eine Inhaltsstruktur erstellen, bei der Lernende aus mehreren möglichen Decks je nach Interesse auswählen, können Sie Empfehlungen für diese Auswahl nutzen.

Ohne Empfehlungen könnte das bereits so aussehen:

Demonstration der Auswahl eines Decks basierend auf Interesse in der Bibliothek.

Mit einer Überschrift in der Bibliothek können Sie Ihren Benutzer*innen die optionale Auswahl von Decks erklären. Im konkreten Beispiel wäre das Ziel, ein Deck aus den vier zur Verfügung gestellten Decks, je nach Interesse auszuwählen.

Noch klarer wird diese Darstellung mit der Nutzung von Empfehlungen. In dem vorhergehenden Deck können Sie die Auswahl in der Zusammenfassung erklären und die vier Decks zur Auswahl als Empfehlung verlinken. Die Zusammenfassung kann zum Beispiel so aussehen:

Demonstration der Deck-Auswahl in der Zusammenfassung.

Um diese Auswahl zu erstellen, bearbeiten Sie das vorhergehende Deck, in dem Sie die Auswahl erstellen möchten. Im Reiter Deck können Sie eine Zusammenfassung erstellen und die Decks, die Sie anzeigen möchten als Empfehlungen hinzufügen.

Nutzen Sie Empfehlungen für non-lineare Auswahlen in der Zusammenfassung.

Eine non-lineare Geschichte mit einem Startpunkt

Wenn Sie eine zusammenhängende Geschichte mit Entscheidungen erstellen wollen können Sie Empfehlungen verwenden um die einzelnen Decks zu verknüpfen. Non-lineare Geschichten eignen sich besonders gut für Umfragen, um Kompetenzen wie z.B. Soft-Skills auszuwerten.

Mit Empfehlungen können Sie Non-Lineare Geschichten erstellen.

In diesem Beispiel haben wir ein Start-Deck erstellt, das die Benutzer*innen in der Zusammenfassung zu einer Entscheidung auffordert. Diese Entscheidung wird dargestellt mit zwei verschiedenen Decks als Auswahlmöglichkeit. Die beiden Decks unterscheiden sich aufgrund der getroffenen Entscheidung.

Um diese Entscheidung zu erstellen, bearbeiten Sie das vorhergehende Deck. Im Reiter Deck können Sie eine Zusammenfassung erstellen und die Decks, die Sie anzeigen möchten als Empfehlungen hinzufügen.

Nutzen Sie Empfehlungen für non-lineare Entscheidungen in der Zusammenfassung.

Wenn die non-lineare Geschichte von Anfang bis Ende durchgesehen werden soll, ist es wichtig, dass sie nur einen Startpunkt hat. Alle weiteren Decks, die die Entscheidungen vorgeben, sollten in der Bibliothek nicht sichtbar sein, sondern sollten nur über Empfehlungen verfügbar sein. Wir empfehlen daher, die Entscheidungs-Decks einem unsichtbaren Thema hinzuzufügen. Im Admin Dashboard würde das so aussehen:

Wir empfehlen Non-Lineare Entscheidungs-Decks unsichtbaren Themen hinzuzufügen.

Um ein Thema unsichtbar zu machen, bearbeiten Sie das Thema und entfernen Sie das Häkchen bei Sichtbar. Achten Sie darauf, dass die Decks innerhalb des Themas sichtbar sind, damit Sie in der Zusammenfassung auch angezeigt werden können.

Haben Sie Ihre Geschichte strukturiert, können Sie Entscheidungsdecks mithilfe von Empfehlungen beliebig verzweigen. Sie können zum Beispiel Entscheidungsdecks wieder zu einem Deck zusammenführen, aber auch von jedem Entscheidungsdeck durch eine erneute Entscheidung weiter verzweigen.

Tipp: Mit unsichtbaren Themen und Überschriften können Sie Ihre non-linearen Inhalte so strukturieren, damit Sie die einzelnen Verzweigungen in der Bibliothek im Admin Dashboard besser verfolgen können.

Benutzer*innen haben mit dieser Methode auch die Möglichkeit erneut beim Start-Deck zu beginnen und andere Entscheidungen zu verfolgen.

Die Geschichte pausieren und später wieder einsteigen

In unserem Beispiel oben, haben Benutzer*innen nur einen möglichen Einstiegspunkt in die Geschichte. Damit Benutzer*innen zu einem späteren Zeitpunkt die Geschichte fortsetzen können, empfehlen wir Content Codes zu nutzen. Sie können auch non-lineare Geschichten mit frei wählbaren Startpunkten erstellen. Mit Content Codes können Benutzer*innen vom Home-Screen aus wieder zu sichtbaren Decks gelangen, die nicht in der Bibliothek zu finden sind.

Wir empfehlen den Content Code eines Decks im Namen oder im Untertitel des Decks anzuzeigen. Benutzer*innen können den Code oder die Codes von anderen Entscheidungen dann selbst notieren.

Nutzen Sie Content Codes, damit non-lineare Inhalte jederzeit zugänglich sind.

Wie Sie Content Codes zu Lerninhalten hinzufügen finden Sie im Artikel Wie kann ich gezielt auf Lerninhalte verlinken?

Non-lineare Geschichten mit frei wählbaren Startpunkten

Möchten Sie non-lineare Geschichten erstellen, in denen Benutzer*innen beliebig starten können, können Sie Empfehlungen benutzen und die einzelnen Entscheidungen in der Bibliothek sichtbar zugänglich machen.

Entscheidungsdecks können auch über die Bibliothek sichtbar und zugänglich gemacht werden.

Die Decks können in diesem Fall entweder alle im selben Thema platziert sein oder für jede Entscheidung in einem eigenen Thema. Mit Überschriften in der Bibliothek können Sie die einzelnen Entscheidungsdecks voneinander trennen. Der Vorteil dieser Variante ist, dass Benutzer*innen jederzeit andere Entscheidungen treffen können, ohne erneut durch die Geschichte gehen zu müssen.

Entscheidungsdecks können Sie mithilfe von Empfehlungen in der Zusammenfassung verknüpfen. Sie können zum Beispiel Entscheidungsdecks wieder zu einem Deck zusammenführen, aber auch von jedem Entscheidungsdeck durch eine erneute Entscheidung weiter verzweigen.

Best Practice: Empfehlung nach Durchsicht des vorhergehenden Decks freischalten

Gemeinsam mit Empfehlungen, können Sie auch Freischalte-Bedinungen einsetzen um den Ablauf der Inhalte besser darzustellen. Dazu bearbeiten Sie die gewünschten Decks, die Sie als Auswahl bereitstellen möchten und fügen Bedingungen zur Freischaltung im Reiter Deck hinzu.

Wählen Sie beim Typ "Entdeckt", damit die Decks, die Sie als Auswahl hinzufügen möchten, damit Sie mit dem Erreichen der Zusammenfassung des vorhergehenden Decks freigeschaltet werden.

In der Bibliothek werden dann die Decks in der Auswahl als gesperrt angezeigt und werden auf der Zusammenfassung freigeschaltet bzw. sind nach Freischaltung auch über die Bibliothek erreichbar.

Empfehlungen zur Auswahl können auch mit Freischaltebedingungen kombiniert werden.

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